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Die wichtigsten Vermögenswerte eines Unternehmens – die Mitarbeiter, der Ruf, die Marken und die Kunden – sind in keiner Bilanz enthalten.
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Nr. 68 - Ausgabe April 2011
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Ross Perot, der US-amerikanische Unternehmer und Politiker bemerkte einmal anlässlich eines Besuches an der Harvard Business School: " Das Problem mit euch ist, dass ihr vom visuellen Abtasten der Umwelt redet, wo ich aus dem Fenster gucken sagen würde." (Quelle: Die Macht des Einfachen, Trout/Rivkin)
Man kann andere Menschen damit beeindrucken, dass man kluge Dinge sagt und viel redet. Politiker, besonders vor den Wahlen, beherrschen vorallem Letzteres. Ausserdem kann man sie beeindrucken, indem man komplexe Satzstrukturen verwendet und komplexe Ideen verbreitet. Komplex muss die Idee auf jeden Fall sein, denn wäre sie einfach, würde sie den Expertenstatus des Initiators demaskieren.
Begriffen wie Lernende Organisation, Balanced Scorecard, Business Process Reengineering, Chaos-Theorie, Paradigma und Virtuelle Organisation begegne ich in meiner Praxis immer wieder. Wenn Gesprächspartner sie erwähnen, dann frage ich gerne nach. Insbesondere interessiert mich, welche Konsequenzen das auf konkrete Aktionen im Unternehmen habe. Danach herrscht meist betretenes Schweigen. Ich werde oft den Verdacht nicht los, dass diese inflationär benutzen Begriffe lediglich der Statusgewinnung dienen sollen und kaum je zu Taten führen.
Ich wurde kürzlich nach einem Referat gefragt, was denn das Besondere an SimpleX-Selling, unserem neuen B2B-Verkaufsprozess, denn sei? Ich antwortete: "Wir haben viele Dinge beobachtet und selbst ausprobiert. Dann haben wir geschaut, was funktioniert. Und das nennen wir SimpleX-Selling."
Die Vorliebe für komplizierte Sprache, Strategien und Konzepte basiert auf einer Idee, die teilweise richtig und teilweise falsch ist. Die Logik sieht wie folgt aus; 1) Unternehmen suchen nachhaltige Wettbewerbsvorteile, indem sie etwas tun, was schwierig zu imitieren ist; 2) es scheint logisch, dass komplexere Management-Systeme, Strategien und Ideen schwieriger zu imitieren sind als einfachere; 3) nachhaltiger Wettbewerbsvorteil wird erzielt, indem man komplexe (und in der Konsequenz komplizerte) Dinge tut. Die logische Folgerung dieser Logik besagt, dass einfache Rezepte keinen grossen Wert haben. Wenn sie nützlich und wertvoll wären, dann würde sie jeder aufgrund ihrer Einfachheit nutzen. Und da das nicht geschieht, können sie schlicht und ergreifend nicht viel taugen.
Die Zeiten der "einsamen Kämpfer an der Front" - wie Verkäufer gerne gesehen wurden - gehören in B2B-Märkten definitiv der Vergangenheit an. Der Alleingänger braucht die Unterstützung eines interdisziplinäten Teams, das mit einem koodinierten Vorgehen die Bedürfnisse der Kunden nach Resultaten sicherstellt. Wenn Wissen in die Tat umgesetzt werden soll, dann behindert Komplexität dieses Ansinnen beträchtlich. Besonders dann, wenn dieses Wissen von mehreren Mitarbeitern aus verschiedenen Abteilungen nicht nur verstanden, sondern auch in die Tat umgesetzt werden soll.
Eine einfache Sprache ist deshalb besonders wertvoll, weil sie viel eher zu Aktionen führt. Zudem besteht ein nicht zu unterschätzender weiterer Vorteil: Einfache Philosophien, Praktiken und Ideen laufen weniger Gefahr, imitiert zu werden. Da die Mehrzahl der Unternehmen in ihrer Liebe zur Komplexität gefangen sind, glauben nur wenige, dass der Erfolg einer Firma auf einfachen Grundsätzen beruhen kann. Als Konsequenz davon versuchen sie gar nicht erst zu implementieren, was das erfolgreiche Unternehmen tut, getreu dem Motto: "Wenn die Lösung einfach wäre, hätten wir schon lange daran gedacht."
Sie können Aufträge ohne eine Strategie gewinnen, das nennt man Glück. Doch bekanntlich sollte das Glück nicht allzu stark strapaziert werden. Wenn Sie mit einem der folgenden Effizienzproblemen im Verkauf konfrontiert sind, dann sollten wir uns am 10. Mai in Zürich-Regensdorf treffen:
Die Antwort auf diese und weitere Herausforderungen erfahren Sie am
Wann: Dienstag, 10. Mai 2011
Wo: Hotel Mövenpick, Zürich-Regensdorf
Erich-Norbert Detroy und Hans Peter Frei führen gemeinsam durch den Tag und lassen ihn für Sie zu einem Erlebnis werden.
Klicken Sie hier für den Event-Flyer (PDF 783 KB). Bei 15 Teilnehmern ist Schluss, denn wir wollen dialogfähig bleiben. Zu Ihrem Vorteil.
Unser Leben ist durchdrungen von einer inneren Ordnung. Diese gehorchen den uralten Gesetzen des Lebens. Universalgelehrte jeder Zeitepoche haben sie beschrieben. Wir Menschen haben dafür weder Beweise, Formeln oder gar Messmethoden. Das spricht keinesfalls gegen die Gesetze des Lebens, sondern vielmehr für unsere Beschränktheit.
In dieser und den nächsten 6 Ausgaben des SALESPRESSO begegnen Sie jeweils einem der Gesetze des Lebens. Wenn Sie sich gedanklich mit ihnen auseinandersetzen, werden wertvolle Erkenntnisse Sie belohnen. Bestimmt.
Jeder einzelne Gedanke verändert unser Schicksal, verursacht Erfolg oder Pech, Krankheit oder Gesundheit, Leid oder Glück. Wir müssen daher lernen, möglichst optimal mit unserem Denkinstrument umzugehen. Wir sind es, die Gedanken denken, die wiederum Handlungen nach sich ziehen. Diese wiederum erschaffen alle Wirkungen in unserem Leben - unsere Wirklichkeit. Die meisten Gedanken denken wir unbewusst; unbewusste Gedanken aus der Kindheit wirken ebenso zuverlässig, wie Meinungen anderer, die wir täglich hören und unbewusst annehmen.
Die meisten Menschen können ihre Wünsche nicht verwirklichen, weil sie ihre Gedanken nicht beherrschen. Sie denken hin und her und zerstreuen so das wunderbare Potenzial ihrer schöpferischen Gedanken, anstatt sie konzentriert auf ein Ziel zu lenken und so zu erreichen, was immer sie denken und glauben können!
Mit den besten Wünschen für viele gute Aufträge
Ihr

Hans Peter Frei
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