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Wenn sich eine Tür schliesst, so öffnet sich eine andere. Aber allzu oft, blicken wir so lange voller Bedauern auf die verschlossene Tür, dass wir die, die sich für uns geöffnet hat, gar nicht erst bemerken.
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Nr. 74 - Ausgabe Oktober 2011
Salespresso®
Das Interesse am Thema Vertrauen im Allgemeinen und die Einflüsse von Vertrauen im Verkaufsprozess im Besonderen beschäftigen mich seit mehr als 20 Jahren. Wir Verkäufer erleben bei der Ausübung unserer Berufung mehr oder weniger Hürden und Einwände. Aber wissen wir wirklich, weshalb der Kunde einen Einwand vorbringt? Ist es wirklich der Preis, der ihn beunruhigt, oder geht es um etwas ganz anderes? Wenn ja, um was?
Gestatten Sie mir eine Frage: Was hätten Sie davon, wenn Ihnen die Kunden (noch) mehr vertrauen würden? Nachfolgend finden Sie meine (gekürzte) Liste. Je mehr die Kunden Ihnen vertrauen, desto mehr werden sie...
Vertrauen im Verkauf ist nicht immer gleich wichtig. Wenn Sie ein Set Ersatzbatterien kaufen, ist das Vertrauen zum Anbieter unwichtig. Wenn Sie hingegen ein komplexes Produkt kaufen oder eine Lebensversicherung abschliessen, sieht die Situation anders aus.
Ihre Fähigkeit, Verkaufszahlen zu steigern, Kundenbeziehungen zu verbessern und die Nutzung von Ressourcen zu maximieren hängt direkt mit der Steigerung von Vertrauen - intern wie extern - zusammen. Als Pioniere für Vertrauen in der Geschäftswelt unterstützen wir Sie und ihr Unternehmen bei der Steigerung der Vertrauenswürdigkeit.
Vertrauen zu schaffen ist ein Prozess, den man lernen oder verbessern kann, ungeachtet, mit welchem System man verkauft: Machen Sie 2012 zu Ihrem Vertrauensjahr!
Kontaktieren Sie uns und erfahren Sie, wie Ihr massgeschneidertes Programm aussehen kann!
Herzlich
Ihr

Hans Peter Frei
Highlights im Oktober
1. Editorial - Der Schlüssel zum Verkaufserfolg heisst Vertrauen!
2. Oktober. Gedanken.
3. Ein Mythos: Kunden wissen, was sie brauchen
4. Letzte Folge von die "Gesetze des Lebens": Das Gesetz der Harmonie (16/16)
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Oktober. Gedanken.
Don’t wish it was easier; wish
you were better. Jim Rohn
Verkaufs-Tipp des Monats
Ein Mythos: Kunden wissen, was sie brauchen
"Ich bin hier, um ihren Bedarf zu decken." Diesen oder ähnlichen Satz hat man Verkäufern die letzten sechzig Jahre beigebracht, um ein Verkaufsgespräch zu eröffnen. Aus meiner Sicht ist er falsch - ich sage Ihnen weshalb.
Menschen kaufen nicht immer immer das, was sie brauchen - doch sie kaufen immer das, was sie wollen! Lassen Sie uns stellvertretend den täglichen Einkauf etwas genauer unter die Lupe nehmen. Kaufen Kunden mehr Vollkornbrot oder Weissbrot? Kaufen Kunden mehr Frischprodukte oder Fertig- und Halbfertigprodukte aus der Tiefkühltruhe?
Wissen Ihre Kunden immer, was sie brauchen? Als Verkäufer müssen Sie gute Geschäfte machen. Gute Geschäfte sind nur jene Geschäfte, bei denen beide Seiten gewinnen. Sie müssen ein Einkommen generieren, um Ihre Familie zu unterstützen. Dennoch möchten Sie (nicht Sie, aber Sie!) nicht akquirieren, sich die schmerzvollen Erfahrungen von Zurückweisungen ersparen. Ihre Kunden brauchen, was Sie verkaufen! Allerdings kaufen sie nur - von Ihnen oder von Ihren Konkurrenten - wenn das Produkt ihre Bedürfnisse deckt. Der Kunde will Unabhängigkeit, keine neuen Probleme, Anerkennung von seinen Kollegen für seinen klugen Entscheid, ein Gefühl der Sicherheit, wenn er mit Ihnen Geschäfte macht, etc.
Was ist der Unterschied zwischen dem, was Menschen wollen (Bedürfnis) und dem, was sie brauchen (Bedarf)?
Eröffnen Sie das nächste Verkaufsgespräch doch einmal so: "Meine Aufgabe besteht darin, dafür zu sorgen, dass Sie das bekommen, was sie wollen." Es
ist in der Tat ein grosser Unterschied zwischen dem was ein Kunde
braucht und dem was er will. Nutzen Sie diesen Unterschied zum Wohle
beider Seiten!
Gesetze des Lebens
Unser Leben ist durchdrungen von einer inneren Ordnung. Diese gehorchen den uralten Gesetzen des Lebens. Universalgelehrte jeder Zeitepoche haben sie beschrieben. Wir Menschen haben dafür weder Beweise, Formeln oder gar Messmethoden. Das spricht keinesfalls gegen die Gesetze des Lebens, sondern vielmehr für unsere Beschränktheit.
In dieser Ausgabe begegnen Sie dem letzten der Gesetze des Lebens aus dieser Reihe. Wenn Sie sich gedanklich mit ihm auseinandersetzen, werden wertvolle Erkenntnisse nicht ausbleiben. Das garantiere ich Ihnen.
Das Gesetz der Harmonie (16/16)
Zu diesem Gesetz passt ein Sprichwort von Antoine de Saint-Exupéry: Für den Menschen gibt es nur die eine Wahrheit: die, die aus ihm einen Menschen macht.
Das Gesetz der Harmonie sorgt auch dafür, dass die verschiedenen Wirkungen der Geistigen Gesetze letztlich wieder zur Harmonie führen. Jedes eine bedingt auch das andere: Wo viel Licht ist, da ist auch viel Schatten. Oder: Wer nimmt, dem wird genommen, und wer gibt, dem wird gegeben. Jede extreme Haltung kann nur bis zu einem bestimmten Punkt ausgeführt werden, bevor eine Reaktion einsetzen muss, die den Ausgleich und damit die Harmonie wieder herstellt. Wie das Pendel einer Uhr.
Die Kahunas, die Priester Polynesiens, haben das Gesetz der Harmonie in dem Gebot zusammengefasst: „Verletze niemanden. Störe nicht die Harmonie des anderen, denn der andere bist du selbst.“ Das beinhaltet natürlich auch, sich selbst nicht zu verletzten, beispielsweise durch Selbstvorwürfe oder Schuldgefühle. Es beinhaltet auch, die Wahrheit nicht zu verletzen, nicht einmal durch die kleinste Unehrlichkeit. Ein erster Schritt zur Harmonie ist es daher, sich so zu verhalten, dass wir Achtung vor uns selbst haben und uns in uns wohl fühlen können.
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