Viele Verkaufsprofis stehen zu dieser kalten Jahreszeit vor einem Dilemma: Wie schüttelt man die Verkaufsflaute im Winter ab und gewinnt wieder an Schwung, selbst wenn alle anderen auch den Kopf hängen lassen?
In dieser Ausgabe biete ich praktische, alltagstaugliche Strategien an, die Ihnen helfen, aus dem Winterschlaf zu erwachen. Ob Sie nun mit der Düsternis der frühen Sonnenuntergänge, den Nachwirkungen der Urlaubszeit oder dem Kampf, Ihre Kunden wieder in den „Kaufmodus“ zu bringen, zu kämpfen haben – diese Tipps werden Ihnen helfen, durchzuhalten und wieder in Schwung zu kommen.
Umgeben Sie sich mit positiven Einflüssen. Wenn Sie mitten im Winter bei kaltem, grauem Wetter in einem Verkaufsloch stecken, kann Ihre Umgebung Sie entweder aufbauen oder herunterziehen. Die Inhalte, die Sie konsumieren, und die Menschen, mit denen Sie interagieren, haben einen direkten Einfluss auf Ihre Einstellung. Schränken sie Negatives ein. Verzichten Sie auf Kabelfernsehen und Katastrophen-Filme. Das ist Gift und zehrt an Ihren Kräften. Meiden Sie Kollegen, die sich nur beschweren wollen. Suchen Sie sich stattdessen Kollegen oder Mentoren, die das Gespräch positiv und produktiv gestalten.
Nehmen Sie an der „Auto Universität“ teil. Nutzen Sie die Zeit hinter dem Steuer zum Lernen. Laden Sie sich Podcasts, Hörbücher oder aufbauende Inhalte herunter. Wenn Sie im Aussendienst unterwegs sind, nutzen Sie die Leerlaufzeiten, um Ihre Fähigkeiten oder Motivation zu verbessern.
Speichern Sie begeisterte E-Mails, Kundenempfehlungen oder Lob von Ihrem Chef an einem Ort. Wenn Sie sich mal wieder wie ein Versager fühlen, öffnen Sie diesen Ordner und erinnern Sie sich an Ihre Erfolge. Der Glaube an sich selbst schwankt oft am meisten, wenn die Ergebnisse ausbleiben. Ein gezielter Schub für das Selbstwertgefühl kann Sie aus diesem Stimmungstief herausholen. Lesen (oder hören) Sie sich aus dem Tief.
Wenn Sie sich nicht auf äussere Umstände (wie sonniges Wetter oder eine prall gefüllte Pipeline) verlassen können, um sich zu motivieren, ist es an der Zeit, Ihren Geist bewusst zu füttern. Nehmen Sie ein Buch zur Hand. Wenn das Lesen nicht in Ihren Zeitplan passt, versuchen Sie es mit Hörbüchern. Ob Sie sich nun in BJ Fogg’s Buch „Tiny Habits“ oder einen anderen Ratgeber vertiefen, das regelmässige Hören kann Ihr Mindset neu ausrichten.
Überdenken (oder setzen) Sie Ihre Ziele. Ziellosigkeit ist oft der Grund für eine Verkaufsmüdigkeit. Wenn Sie sich darüber im Klaren sind, warum Sie die Arbeit leisten, können Sie Ihre täglichen Bemühungen neu ausrichten. Erstellen Sie einen persönlichen Geschäftsplan: Teilen Sie Ihre Jahresziele in vierteljährliche, monatliche und wöchentliche Ziele auf. Bestimmen Sie dann die täglichen Massnahmen, die zu diesen Zielen führen. Schreiben Sie sie auf, überprüfen Sie sie regelmässig und passen Sie sie bei Bedarf an. Wenn Sie bereits Ziele festgelegt haben: „Mache ich jeden Tag das, was ich mir vorgenommen habe?“ Wenn Sie noch keine Ziele festgelegt haben: Es ist nie zu spät, damit zu beginnen!
Nutzen Sie die Flaute, um das Jahr zu planen. Ein Anruf, eine Nachfassaktion oder eine Networking-E-Mail ist besser als gar nichts. Wenn Sie jeden Tag ein wenig tun, entsteht mit der Zeit eine enorme Dynamik. Selbst wenn Sie gerade keine grossen Geschäfte abschliessen, summieren sich kleine Aktionen (z. B. 15 Minuten Akquise, 10 Minuten Follow-up). Wenn Sie sich aufgrund des Winterwetters träge fühlen, sollten Sie das Problem nicht durch Aufschieben noch verschlimmern. Planen Sie schwierige Anrufe für den Morgen ein. Wenn Sie dazu neigen, die Akquise hinauszuschieben, blockieren Sie Zeit, in der Sie am frischesten sind. Sobald Sie das Schwierigste auf Ihrer Liste bewältigt haben …
Dabei wünsche ich Ihnen viele erfolgreiche Erfahrungen.